Das Kartenlegen, die so genannte Kartomantie (Kartenlegekunst), ist ein Teilbereich der Wahrsagung. Der Kartenleger sieht sich in der Lage, mit Hilfe von Spielkarten (dies können spezielle Karten wie
Lenormand-, Zigeuner-, Kipper-, Engels-, Mondorakel- und Tarot-Karten, aber auch ein gewöhnliches Skatblatt sein) über Situationen, Personen und Zukunft etwas aussagen zu können, ohne faktisches Wissen zu benötigen.
Dazu mischt der Kartenleger die Karten und breitet sie nach bestimmten Mustern und Bildern aus, wobei die verschiedenen Positionen oftmals Bezeichnungen wie gegenwärtige Situation, Ängste und Hoffnungen oder zukünftige Ereignisse tragen. Aus den vorgegebenen Kartenbedeutungen in Verbindung mit der Kartenposition will der Kartenleger etwas herauslesen, was einen Blick in die Zukunft gestattet und zur Lebensanalyse tauglich sein soll.
Die Herangehensweise, der Legung der Karten als auch der Deutung, ist individuell vom Kartenleger / in zu Kartenleger / in unterschiedlich. Wichtig ist eine Entscheidungshilfe zu geben, indem der Kartenleger Ihnen helfen sollte sich eine bestimmte Situation bewusst zu machen, der Spiegel dafür sind die Karten. Niemals darf dem Fragenden die Entscheidung abgenommen werden, denn wir sind immer für uns selbst verantwortlich und können für niemanden Anderen eine Entscheidung treffen. Der Fragende sollte so geführt werden, dass er Eigenverantwortung tragen und Lösungen herbeiführen kann.
Verlauf:
1. Erst wird eine Personenkarte bestimmt
2. Handelt es sich um eine konkrete Frage, bieten unterschiedliche Decks unterschiedliche Legesysteme
3. Überblick einer Gesamtsituation, ist das Auslegen des gesamten Kartendecks
4. Jedes Kartendeck hat seine eigenen Vor- und Nachteile, in Kombination mit mehreren Decks zu arbeiten, ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn dies ermöglicht ein maximales Ausschöpfen des Wissens
