Horoskope/Astrologie (griech. Stunde / beobachten)
Ist eine Darstellung der größten und bekanntesten Himmelskörper, Sonne, Mond, Mars, Venus, Merkur, Pluto, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, bezogen auf unser Sonnensystem zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geburt, errechnet zum Geburtsort und zur Geburtsuhrzeit, hieraus erfolgt eine mathematische Berechnung nach einer bestimmten Methode, die gemäß dem hermetischem Gesetz folgend wie oben, so unten den Lebensplan, des neuen Erdbewohners anzeigt. Hieraus erkennen wir Anlagen, Chancen, Charakter und Schicksal des Einzelnen, bzw. im Falle eines Ereignisses Ursache, Wirkung und Sinn (Karma).
Das Horoskop als astrologische Charakteranalyse soll damit der Selbsterkenntnis dienen, und somit im entferntesten Sinne, der Erleuchtung. Es stellt somit ein Modell dar, nämlich das geistig-symbolische, das sich nach Rhythmen orientiert, wie auch in der Psycho- und der Traumanalyse. Kurzum das Horoskop ist eine Symbolsprache der Seele.

Die Astrologie (Stern), dient dem Zweck, aus der Position der Himmelskörper, Ereignisse auf der Erde zu deuten und vorherzusagen. Die Ursprünge dieser liegen in Babylonien, Assyrien und Ägypten. Die Grundzüge wurden im 2. nachchristlichen Jahrhundert von Claudius Ptolemäus formuliert. Es unterscheiden sich die chinesische, die indische und die alt-amerikanische Astrologie.
Im Altertum waren Astronomie und Astrologie aufs Engste miteinander verknüpft. Eine Unterscheidung der beiden Fachgebiete gab es damals noch nicht. In Babylonien wurde zunächst Staatsastrologie betrieben, also das Schicksal des Gemeinwesens mit den Sternen verknüpft. Erst im 1. Jahrtausend v. Chr. wurde das Einzelschicksal gedeutet.
Die Wahrsageformen von Dorotheos von Sidon (1. Jh. n. Chr.), erfreuten sich über Griechenland bis nach Rom großer Beliebtheit.
Gerade die römischen Kaiser griffen gerne auf sie zurück und hatten häufig eigene Hofastrologen.
Das frühe Christentum blieb gegenüber der Astrologie widersprüchlich, da nach Auffassung vieler Kirchenlehrer die Vorherbestimmung des Schicksals dem freien Willen als unbedingte Voraussetzung dem christlichen Glauben widerspricht, komisch allerdings hierbei ist, dass die Geburt Christi astrologisch angekündigt wurde.
Wir unterscheiden das Geburtshoroskop, das Partnerschaftshoroskop und das Karmahoroskop.
